Elzer Musikanten 1958 e.V.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Quelle: NNP vom 18.08.2015 - Heike Lachnit

Mit Bohrmaschinen statt Blasinstrumenten

Masken statt Trompeten vor dem Mund, Schlagbohrer statt Notenständer: Die Elzer Musikanten bauen ihre Proberäume um.

Steffen Lippert (links) und Rolf Kiefert reißen, in eine Staubwolke gehüllt, Wände in den alten Räumen der Elzer Musikanten ein.

Steffen Lippert (links) und Rolf Kiefert reißen, in eine Staubwolke gehüllt, Wände in den alten Räumen der Elzer Musikanten ein.

Elz. 

Die Elzer Musikanten nutzen die Probenpause in den Sommerferien zum Umbau ihrer Probenräume. Da auch Wände weggerissen werden, entwickelt sich dies zu einer staubigen Angelegenheit.

Der Staub steht in dem Raum und das Atmen fällt schwer. Mit Masken vor Nase und Mund, Hammer, Meißel sowie Schlagbohrer in der Hand, reißen Steffen Lippert, Rolf Kiefert und Carsten Hilf eine alte Mauer zwischen Probenraum und Küche ein. Konzentriert entfernen die drei Elzer Musikanten die aufeinanderliegenden Steine.

Die Küche wurde komplett leergeräumt. Nach einer Umgestaltung soll eine neue Küche eingebaut werden. Der kleine Getränkeraum zieht um, sodass der Probenraum insgesamt vergrößert werden kann. Weiterhin planen die Musiker einen neuen Boden. Der alte PVC-Boden zeigt zu starke Abnutzungsspuren.

Die Räume der Elzer Musikanten befinden sich im „Haus der Vereine“. In der ersten Etage hat der Verein drei Räume angemietet, die er an den MGV Frohsinn oder die VHS auch untervermietet. Im Moment geht der Verein mit allen Kosten in Vorleistung. Carsten Hilf, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, äußert die Hoffnung, dass die Gemeinde noch etwas dazu beiträgt, da sie ja der Vermieter der Räumlichkeiten sei. Die Mitglieder versuchen die Kosten so gering wie möglich zu halten, indem sie sehr viele Arbeiten in Eigenleistung durchführen. Dabei setzt der Verein auf den freiwilligen Einsatz seiner Mitglieder, die sich bisher an zwei Wochenenden an den Maßnahmen beteiligten. Auch Helfer des Frohsinns packten schon mit an.

Bis spätestens Ende September müssen die Arbeiten jedoch beendet sein, weil dann die Probenarbeit wieder beginnt. lh

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